Es gibt viele Einflussfaktoren, sowohl negativ, als auch positiv, die Ihr Lernen beeinflussen können. Wenn Sie Ihren Fokus auf positive Einflussfaktoren legen, begegnen Sie mit großer Wahrscheinlichkeit der sogenannten Positiven Psychologie1. Ziel dieser Art der Psychologie ist es, den Erhalt von Lebensfreude, Achtsamkeit, Kreativität, Neugierde und Selbstvertrauen, sicherzustellen.

Die Positive Psychologie ist eine Forschungsrichtung innerhalb der Psychologie und befasst sich mit den positiven Aspekten des Menschseins. Diese umfassen die folgenden drei Dinge: positive Gefühle, positive Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Mitgefühl, Dankbarkeit oder Resilienz) sowie menschenfreundliche Interaktionen. 

Fokussieren Sie Ihre Stärken

Die Positive Psychologie vertritt die Annahme, dass Menschen nach einem erfüllten Leben streben, diesem Sinn geben und ihre guten Seiten entwickeln möchten. Ihr Fokus sollte nicht auf negativen Dingen, wie z.B. Ihren Schwächen, liegen. Sie sollen sich mit Ihren Stärken und Talenten auseinandersetzen und diese bewusst in Ihren Alltag einbinden.

Dies kann sowohl zu beruflichem Erfolg, als auch zu privatem Glück führen. Nehmen wir an, Ihre Stärke ist Kreativität. Diese kann z.B. durch musizieren oder künstlerisches Handwerk zum Ausdruck kommen. Finden Sie heraus, welche Fähigkeit zu Ihren Stärken zählen und setzen Sie sie bewusst ein. 

Positive Psychologie und der Einfluss auf Ihr Lernen

Im stressigen Alltag kommt es häufig zu Situationen, die Sie aus dem Konzept bringen können. Schlechte Laune, Ärger mit Kollegen oder Kommunikationsprobleme in unterschiedlichen Beziehungen. All diese Situationen können Sie mit positiver Psychologie entschwichtigen und in eine positive Richtung drehen. Durch Optimismus oder Achtsamkeit können Sie zwar nicht jedes Ärgernis aus der Welt schaffen, Sie können aber eine Basis für mehr Gelassenheit schaffen.  

Es reichen bereits ca. 10 Minuten pro Tag, in denen Sie Ihre Gedanken sortieren und sich die bevorstehenden positiven Situationen vor Augen führen können. Fokussieren Sie sich auf Ihre Stärken und überlegen Sie, wie der Einsatz dieser die Situation begünstigt. Oft kann es besonders hilfreich sein, diese Situationen aufzuschreiben und zu durchdenken.


Sie sind dran: Integrieren Sie Positive Psychologie in Ihren Alltag

1. Integrieren Sie positives Denken in Ihren Alltag

Wählen Sie eine Ihrer Stärken oder positiven Charaktereigenschaften, wie z.B. Kreativität, Durchhaltevermögen, Freundlichkeit oder Dankbarkeit, die Sie zukünftig in Ihren Alltag integrieren möchten.

Notieren Sie sich die notwendigen Schritte, die Sie diesem Ziel näher bringen und integrieren Sie diese in Ihren Alltag. Ein digitaler Coach, wie die everskill App kann Sie dabei unterstützen, diese Ziele zu erreichen. Fangen Sie gleich damit an.

2. Beobachten Sie Veränderungen

Reflektieren Sie die Situationen, in denen Sie Ihre Stärke angewendet haben. Beobachten Sie, wie positiv sich diese Situationen verändert haben, verglichen mit vergangenen Situationen.

 

Quellen