Achtsamkeit bzw. „Mindfullness“ ist in aller Munde. Sie haben diesen Begriff bestimmt auch schon häufiger gehört bzw. gelesen und sich des Öfteren gefragt, was darunter zu verstehen ist. Das ist gar nicht so einfach zu verstehen, denn Achtsamkeit ist ähnlich schwierig zu beschreiben wie Liebe. Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment sowohl körperlich als auch mental bewusst wahrzunehmen, ohne zu urteilen.

So leicht können Sie achtsamer mit sich sein 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Achtsamkeitsübungen2 in Ihren Alltag einbauen können. Morgens ist es zum Beispiel eine gute Idee, sich auf Ihren Tag einzustimmen, indem Sie noch einen Moment lang liegen bleiben und Ihrem Tag eine klare und fokussierte innere Ausrichtung geben. Werden Sie sich Ihres Wachseins bewusst und spüren Sie, wie Ihr Atem den Körper bewegt. Wenn sich Gedanken einstellen, registrieren Sie sie kurz und bringen Sie die Aufmerksamkeit wieder sanft auf Ihren Atem zurück.

Dies können Sie noch weiter intensivieren, indem Sie durch gerichtete Aufmerksamkeit auf verschiedene Bereiche des Körpers einen kurzen Bodyscan durchführen. Die Reihenfolge, in der Sie vorgehen, spielt hier keine Rolle. Achtsamkeit ist in jeder Situation anzuwenden. Hierbei ist es egal, ob es nebenbei beim Zähneputzen oder beim bewussten Meditieren auf einem Meditationskissen stattfindet. 

Reflektieren Sie Ihre Erfahrungen und schreiben Sie sich auf, was Sie in dem jeweiligen Moment denken und empfinden. Schließen Sie Ihren Tag mit einem Rückblick und schreiben Sie drei Dinge auf, für die Sie dankbar sind.

Dankbarkeit gilt als hilfreiches Gegenmittel für negative Gefühle wie Angst, Ärger oder Trauer. Solange Sie sich im Zustand der Dankbarkeit befinden, kann sich keine Missstimmung aufrechterhalten, denn es ist nicht möglich, zur gleichen Zeit wütend und glücklich zu sein. Dankbarkeit zu praktizieren fördert die innere Haltung der Achtsamkeit. 


Sie sind dran: Gehen Sie achtsam durch Ihren Alltag

1. Überlegen Sie sich, wann Sie achtsamer sein wollen

In welchen Momenten sind Sie regelmäßig gestresst oder empfinden andere negative Emotionen? Wie können Sie in solchen Situationen Achtsamkeit anwenden? 

2. Kontinuierliche Übung führt zum Erfolg

Erstellen Sie sich mit einem digitalen Coach, wie der everskill App, ein Ziel, wie Sie regelmäßig Ihre Achtsamkeit üben wollen und halten Sie in einem Lerntagebuch fest, wie Sie sich währenddessen und danach fühlen.

 

Quellen