Spannende Inhalte, motivierte Lerngruppen, engagierte Trainer. Alles ist perfekt choreographiert für den Lernerfolg Ihrer Mitarbeiter.

Und trotzdem: etwas fehlt. Es gelingt den Mitarbeitern nicht, all die guten Vorsätze, die sie im Training fassen, anschließend auch wirklich in die Tat umzusetzen. Das Training hat nicht den gewünschten Erfolg. Es liegt nicht an den Trainings – sondern an der Umsetzung. Denn das Problem bei Soft-Skill-Trainings ist, dass das Erlernen der Methoden nur der erste Schritt ist.

 

Inhalt 

Soft Skills brauchen den Anwendungsfall

Festigen Sie den Trainingserfolg mit digitalem Coaching

Digitales Coaching für nachhaltigen Trainingserfolg

Umsetzung im Training vorbereiten

Etablieren Sie eine Erwartungshaltung bei Ihren Mitarbeitern

Soft Skills brauchen den Anwendungsfall

Der Grund: Soft Skills lernen wir nicht in zwei Tagen – genauso wenig, wie wir in zwei Tagen unsere Gewohnheiten verändern. Bei Soft Skills gilt: Nicht lernen hilft, sondern tun.

Die Schwierigkeit von Trainings wie Zeitmanagement oder Vertriebsschulungen liegt nicht darin, Inhalte kognitiv zu verstehen. Die Schwierigkeit ist, diese Inhalte anschließend in den Alltag zu integrieren. Deshalb sind Teilnehmer nach dem Training zunächst oft euphorisch: Sie haben alles verstanden und sind voller Tatendrang. Doch der Sprung in den Alltag ist groß. Deshalb ist es wichtig, den Anwendungsfall schon im Training vorzubereiten und vor allem, dass die Teilnehmer nach dem Training auch dranbleiben und die Inhalte im Alltag einsetzen. Das wird von allein nicht ausreichend passieren – Ihre Unterstützung ist gefragt.  

Festigen Sie den Trainingserfolg mit digitalem Coaching

Ob die Teilnehmer eines Trainings die Inhalte später im Alltag einsetzen oder nicht, sollten Sie nicht dem Zufall überlassen. Natürlich können Sie niemand zu seinem Glück zwingen. Mit digitalem Coaching können sie die Teilnehmer aber dabei unterstützen, die theoretischen Inhalte praktisch anzuwenden. Denn um die Praxis geht es.

Nehmen wir an, dass die Teilnehmerin eines Leadership-Trainings sich vornimmt, künftig mehr zu delegieren und Verantwortung ins Team zu übertragen. Die Teilnehmerin weiß genau, dass sie dafür direkt auf Teammitglieder zugehen, Deadlines vereinbaren, Follow-up-Termine festlegen muss.

Sie braucht kein Quiz, das diese Schritte abfragt, denn es geht hier nicht um Wissen, sondern ums Handeln. Ins Handeln kommt die Teilnehmerin, wenn sie ihr Ziel zum einen reflektiert und zum anderen Neues ausprobiert.

Reflexionsfragen helfen ihr, abstrakte Trainingsinhalte für ihren persönlichen Anwendungsfall zu übersetzen:

  • Was bedeutet Delegieren für mich?
  • In welchen Situationen kann ich delegieren?
  • Welche Probleme könnten dabei auftreten?
  • Was habe ich davon, wenn ich Aufgaben ins Team delegiere?

Neben der Reflexion ist es genauso wichtig, dass die Teilnehmerin ins Handeln kommt und sich ausprobiert. Wachstum findet außerhalb der Komfortzone statt. Beim Thema Leadership könnte das etwa bedeuten, dass die Teilnehmerin des Leadership-Trainings auch üben sollte, unangenehme Gespräche zu führen.

Indem sich unsere Führungskraft im digitalen Coaching nach dem Training mit diesen Fragen auseinandersetzt, etabliert sie schrittweise neue Verhaltensweisen. Sie versteht, warum dieses Lernziel für sie persönlich wichtig (und erstrebenswert) ist und weckt damit ihre intrinsische Motivation. Sie sucht Anknüpfungspunkte zwischen ihrem Alltag und ihrem Lernziel. Die Teilnehmerin des Führungskräftetrainings reflektiert Erfolge und Hürden, und etabliert die neue Gewohnheit nach und nach in ihrem Tagesgeschäft – das Training zeigt Wirkung und Erfolg.

Digitales Coaching für nachhaltigen Trainingserfolg

Die everskill App begleitet die Teilnehmer von Soft-Skill-Trainings in 30 Schritten von der ersten Definition des Ziels bis zur festen neuen Gewohnheit im Alltag – dem langfristigen Trainingserfolg. Unterwegs motiviert die everskill App die Teilnehmer, dranzubleiben und gibt für jedes Lernziel individuelle Tipps, wie Teilnehmer es am besten in ihren Alltag integrieren können. Vor allem aber stellt der digitale Coach gezielte Fragen, die die Teilnehmer bei der Reflexion unterstützen. So zeigen die Trainings den gewünschten Effekt auf den Unternehmensalltag der Teilnehmer und geraten nicht in Vergessenheit.

Jeder Teilnehmer lernt mit dem digitalen Coach im eigenen Tempo. Die Fragen führen die Teilnehmer Schritt für Schritt zu ihrem Lernziel, Antworten notiert jeder persönlich und vertraulich in der App. Der digitale Coach in der everskill-App hilft dabei, das Ziel zu verstehen, mit dem Alltag zu verknüpfen, Schwierigkeiten zu identifizieren und Erfolge zu feiern.

Umsetzung im Training vorbereiten

Soft Skills zu verstehen ist nicht schwer – Inhalte aus Soft-Skill-Trainings im Alltag anzuwenden hingegen umso schwerer. Es lohnt sich deshalb, die Umsetzung schon im Training vorzubereiten. Dafür gibt es viele Methoden, doch die Erfahrung unserer Kunden zeigt, dass eine einfache Übung den größten Erfolg zeigt:

Teilen Sie die Gruppe zum Ende des Trainings in Teams zu zwei Teilnehmern. Gemeinsam beginnen diese die Reflexion der Lerninhalte und überlegen, was genau sie am nächsten Tag verändern möchten, warum und welches ihre Hürden sind. Je konkreter die Teilnehmer Umsetzungssituationen beschreiben, desto erfolgreicher werden sie sein. Idealerweise vereinbaren die Teams einen Termin, an dem sie ihre ersten Erfolge teilen und Herausforderungen besprechen. Für mehr Selbstverpflichtung posten alle Teilnehmer diese Termine im everskill-Chat.

Kurz gesagt: Die Teilnehmer definieren zum Ende des Trainings, wie sie Inhalte in den Alltag integrieren werden. Die everskill App unterstützt die Teilnehmer dabei, nach dem Training an den Zielen dranzubleiben und neue Gewohnheiten zu etablieren.

Die Teilnehmer wählen in der App ein bis drei Ziele aus, an denen sie nach dem Training arbeiten wollen. Der digitale Coach stellt ihnen dann im Anschluss regelmäßig Fragen, die dem Teilnehmer helfen, das eigene Verhalten zu hinterfragen.

 

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Etablieren Sie eine Erwartungshaltung bei Ihren Mitarbeitern

Mit der Zeit entwickelt sich der Baustein, der die Umsetzung von Lerninhalten nach dem Training vorbereitet, zur Selbstverständlichkeit im Unternehmen und zum Teil der Trainingskultur. Teilnehmer werden aktiv, wenn sie wissen, dass nach dem Training von ihnen eine Veränderung erwartet wird, anderes Handeln als vor dem Training. Die Teilnehmer wiederum wissen, dass sie auf diesen Anwendungsfall vorbereitet werden und dabei Unterstützung erhalten.