Gestresste Mitarbeiter sind nach einem Kurs zum Thema Zeitmanagement hochmotiviert, „diesmal wirklich“ etwas zu verändern. Zwei Wochen später sind alle guten Vorsätze Alltag und Outlook zum Opfer gefallen. everskill hilft, Trainingsinhalte in den Alltag zu einzubringen. Eine Studie der International School of Management mit Prof. Dr. Walter Götz belegt die Wirksamkeit des digitalen Coachs.

 

Inhalt 

Studie: Lerntransfer mit digitaler Unterstützung

Blackbox: Nutzen von Soft-Skill-Trainings ist unklar

Nicht die Trainings sind das Problem, sondern Lerntransfer ist die Lösung

Gute Vorsätze vs. strukturierter Lerntransfer

Auswirkungen im Alltag nachweisen

Soft Skills brauchen Training

Stellen Sie sich eine Jugendliche vor, die im Winter gern Ski fährt. Dieser geben Sie nun einen Crashkurs in Langlauf, dazu Schießübungen. Wer würde am Ende des Wochenend-Kurses die nächste Magdalena Neuner erwarten? Jedem leuchtet ein, dass unsere junge Frau üben muss. Über Jahre.

So lange dauert es im betrieblichen Kontext nicht, bis eine neue Fähigkeit zur Gewohnheit geworden ist. Aber zwei Tage Weiterbildung sind eben auch zu wenig für erfolgreichen Lerntransfer:

Nach dem Training geht das Training weiter.

Studie: Lerntransfer mit digitaler Unterstützung

Besonders wirksam ist dabei digitale Unterstützung. Die ISM München hat in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen, wie der digitale Coach von everskill beim Lerntransfer unterstützt: Wer nach einer Schulung mit everskill trainiert, erhöht demnach die Wahrscheinlichkeit für Lerntransfer – also erfolgreiche Veränderung im Verhalten – um 30,4% gegenüber Teilnehmern, die everskill nicht nutzen.

Lerntransfer ist das zentrale Problem von Soft-Skill-Trainings – gerade nach virtuellen Trainings. Insbesondere nach den Erfahrungen von 2020 sind Personalentwickler überzeugt, ihre Mitarbeiter in Sachen Kommunikation, Resilienz und weiterer Soft Skills unterstützen zu müssen.

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Blackbox: Nutzen von Soft-Skill-Trainings ist unklar

Allerdings erwartet nur etwa ein Drittel der Personalentwickler, dass Soft-Skill-Trainings wirklich einen Beitrag dazu leisten, dass Unternehmensziele erreicht werden oder das Unternehmen für die nächsten Jahre stark aufgestellt ist. Zwei Drittel vermuten, dass die Trainings keinen oder geringen Einfluss haben – oder dass sie es einfach nicht wissen.

Die Situation ist also: Die Branche ist sich einig, dass es Trainings geben muss. Sie ist sich aber ebenso einig, dass diese Trainings nur einen geringen Einfluss auf die Unternehmensziele haben und kein nennenswerter Lerntransfer stattfindet.

Nicht die Trainings sind das Problem, sondern Lerntransfer ist die Lösung

Ist die Lösung also, auf Weiterbildung zu verzichten und zu hoffen, dass die Mitarbeiter – wie 2020 bewiesen – jederzeit auf Veränderungen reagieren können? Das kann nicht der Anspruch von Unternehmen sein, die selbst gestalten und mehr als reagieren möchten.

Das Problem sind nicht die Trainings an sich.

Das Problem liegt in der Nachbereitung der Trainings. Hier sind die Teilnehmer in der Regel auf sich allein gestellt. Die ISM-Studie zeigt, wie viel Wirkung digitale Unterstützung nach dem Training zeigt und den Trainingserfolg drastisch steigert.

Wenn ein Teilnehmer aus dem Zeitmanagement-Training mitnimmt, dass er sich künftig weniger ablenken lassen will, ist das ein guter Vorsatz. Aber keine Verhaltensänderung. everskill gibt dem Teilnehmer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie er den Vorsatz in ein Ziel umwandelt und das Wissen aus dem Training in Gewohnheiten im Alltag überträgt.

Gute Vorsätze vs. strukturierter Lerntransfer

In der ISM-Studie gab es zwei Gruppen, die Soft-Skill-Trainings besuchten. Die Teilnehmer einer Gruppe arbeiteten anschließend mit everskill. Die zweite Gruppe nutzte everskill nicht. Einige Wochen nach dem Training wurde im Rahmen der Studie der Lerntransfer abgefragt.

In der Versuchsgruppe, die mit everskill gearbeitet hatte, gaben 4 von 5 Teilnehmern an, nach dem Training an einer Änderung ihres Verhaltens zu arbeiten. Ohne everskill war es nur etwa die Hälfte der Teilnehmer.

 

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Auswirkungen im Alltag nachweisen

Noch deutlicher wird der Einfluss des digitalen Coachs auf den Lerntransfer, wenn es um die Auswirkungen der Verhaltensänderungen geht. 9 von 10 Befragten der everskill-Nutzer geben an, positive Auswirkungen ihres veränderten Verhaltens im Alltag zu sehen – auch hier sind es in der Vergleichsgruppe ohne everskill nur die Hälfte der Teilnehmer.

In der Studie zeigte sich außerdem, dass die Teilnehmer, die nach dem Training mit digitaler Unterstützung am Lerntransfer arbeiteten, die Trainingsinhalte deutlich öfter wiederholten als die Teilnehmer, die nach dem Training allein auf ihre guten Vorsätze zurückgriffen.

Soft Skills brauchen Training

Erinnern wir uns an den Spitzensport: Auch hier wird nur erfolgreich, wer seine Fähigkeiten immer wieder trainiert.

Das gleiche gilt auch für den Lerntransfer nach Soft-Skill-Trainings. Auch hier geht es nicht um Faktenwissen, sondern um neue Verhaltensweisen. Diese lassen sich üben – aber nicht mit einem zweitägigen Seminar verändern. Die Studie weist die Wirksamkeit von everskill nach, die Teilnehmer beim Lerntransfer zu unterstützen und den Übungsprozess im Alltag zu begleiten.

 

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Quellen

ERE | It Took a Pandemic to Prioritize Soft Skills

McKinsey | Rethink capabilities to emerge stronger from COVID-19