Projektmanagement, Zeitmanagement, Vertriebstrainings: Auch Soft-Skill-Trainings finden inzwischen digital statt, meist als virtuelle Live-Trainings. Die persönliche Interaktion zwischen den Teilnehmern fehlt, aber sparen Trainer und Teilnehmer Reisezeit, Kosten und sind terminlich flexibler.

Nach wie vor stehen Personalentwickler wie Trainer jedoch vor dem Problem, den Lernerfolg von Soft-Skill-Trainings zu sichern. Mit der richtigen Vorbereitung wird das virtuelle Training trotzdem zum Erfolg.

 

Inhalt 

Virtuelles Training braucht gezielten Transfer

Bei Remote kommt es auf Soft Skills an

Trainingsdesign erleichtert Praxistransfer

Soft Skills: Kennen heißt nicht können

So gelingt die Brücke in die Praxis

Lerntransfer mit Training on-the-job

Personalentwickler messen Trainingserfolg

Was wäre gewesen, wenn Serena Williams ihre Tenniskarriere in Ihrem Unternehmen gestartet hätte? Möglicherweise dieses: Man hätte Serena am ersten Tag die Tennisregeln erläutert, sie über den Platz geführt und dann sich selbst überlassen.

Es leuchtet ein, dass das nicht der Weg ist, mit dem Serena Williams zur Nummer 1 der Weltrangliste aufgestiegen wäre.

Virtuelles Training braucht gezielten Transfer

In vielen Unternehmen ist es leider noch immer Standard, dass Mitarbeiter bei Soft-Skill-Themen wie Leadership und Zeitmanagement einmal ein Seminar erhalten und dann sich selbst überlassen sind.

Der Vergleich mit dem Sport zeigt, wie absurd die Erwartung ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen dauerhaften Lernerfolg für sich verbuchen können – es sein denn, dass ein gezieltes Training on-the-job das Seminar ergänzt.

Wenn Ihr Unternehmen die Mitarbeiter bereits Training on-the-job einsetzt  und Mitarbeiter nach Seminaren begleitet: Herzlichen Glückwunsch, allein damit gehören Sie schon zu den Spitzenunternehmen.

Wenn nicht: Keine Sorge. Mit ein paar einfachen Änderungen können Sie ebenfalls zur Spitzenklasse gehören und Ihre Mitarbeiter auch nach virtuellen Soft-Skill-Trainings unterstützen.

Gerade remote kommt es auf Soft Skills an

Serena Williams hatte den Vorteil, dass sie nicht während einer Pandemie Tennis spielen gelernt hat und ihre Coaches ganz real treffen konnte. Doch auch unter erschwerten Bedingungen lässt sich Großes leisten. Sportler, die an den Olympischen Spielen 2021 teilnehmen wollen, müssen trotzdem am Ball bleiben und trainieren.

In Unternehmen ist es nicht anders. Gerade, wenn die Mitarbeiter im Home Office sind und Social Distancing die Norm ist, kommt es darauf an, die Soft Skills des Teams zu stärken. Daher ist es sinnvoll, weiterhin auf Soft-Skill-Trainings zu setzen. Das ist zunächst auch keine große Hürde, denn Trainings werden entweder live von Trainern via Zoom oder Microsoft Teams angeboten, oder es gibt Aufzeichnungen im LMS, mit denen Teilnehmer arbeiten können.

Trainingsdesign erleichtert Praxistransfer

Das Problem beginnt, wenn man den Impact von Trainings steigern möchte. Die Aufmerksamkeitsspanne der Teilnehmer ist bei virtuellen Trainings deutlich geringer als bei Präsenzveranstaltungen, deshalb sind Online-Trainings kürzer. Hinzu kommt, dass die Teilnehmer nach dem Training auf sich gestellt sind und der Austausch mit den Kollegen fehlt.

 

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Keine guten Voraussetzungen für erfolgreichen Praxistransfer.

Dem wirken Sie entgegen, wenn Sie geschickt priorisieren. Setzen Sie Übung vor Inhalt und kürzen Sie lieber einen Wissensblock als ein Transferelement. Erinnern wir uns an Serena Williams: Was war wohl wichtiger für ihren Erfolg als Tennisspielerin – dass sie möglichst viele Techniken kennt, oder wenige, und diese dafür perfekt beherrscht?

Soft Skills: Kennen heißt nicht können

Beim Lernen von Soft Skills geht es weniger um das Wissen als um die Umsetzung. Das kennt jeder von sich selbst: Wir wissen, dass wir mehr Sport machen sollten. Das heißt bekanntlich noch lange nicht, dass wir es auch tun.

Woran liegt das? Soft Skills sind so genannte prozedurale Fähigkeiten. Es sind Fähigkeiten, die in einen Prozess eingebettet sind, die wir unterbewusst abrufen und die wir im Detail nur schwer erklären können. Beim Tennis wäre das zum Beispiel der Bewegungsablauf beim Aufschlag.

Im Gegensatz dazu steht das deklarative Wissen, das Faktenwissen. Hier geht es um Sachverhalte, die wir einfach auswendig lernen, erklären und direkt anwenden können. Dazu gehört etwa der Verhaltenskodex für Tennisspieler auf dem Platz.

Soft Skills sind jedoch nichts, was man einfach auswendig lernt. Hier gilt: Kennen heißt nicht können. Es nützt einem Tennisnovizen wenig, anderen dabei zuzusehen, wie sie spielen. Um selbst zum Profi zu werden, muss man selbst üben, und das kontinuierlich und über einen längeren Zeitraum – so lange, bis die Bewegung unterbewusst abläuft.

Soft Skills funktionieren genauso wie Bewegungsabläufe. Deshalb genügt ein einzelnes Training Ihren Mitarbeitern nicht, mitreißendes Präsentieren oder inspirierende Führung zu erlernen und das Wissen erfolgreich anzuwenden.

So gelingt die Brücke in die Praxis

Das gilt erst recht, wenn die Mitarbeiter in Online-Trainings prozedurales Wissen als Faktenwissen präsentiert bekommen. Auch dieser Teil ist wichtig, natürlich müssen die Teilnehmer die Inhalte kennenlernen und verstehen, bevor sie sie nutzen können. Wirksamer Transfer in das Tagesgeschäft findet jedoch erst statt, wenn die Teilnehmer auch Gelegenheit haben, die Inhalte mit einem ihnen bekannten Prozess zu verknüpfen und zu üben.

Hier kommt die Personalentwicklung ins Spiel.

Als Personalentwickler und Trainer schlagen Sie mit Blended Learning die Brücke zwischen Training und Berufspraxis. Das beginnt im Training selbst und entfaltet seine Wirkung dann, wenn es anschließend durch Training on-the-job fortgeführt wird.

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Lerntransfer mit Training on-the-job

So wie Serena Williams Coaches hat, die sie immer wieder an die richtige Form und Ausführung ihrer Spielschläge erinnern und korrigieren, können auch Sie Ihren Teilnehmern einen digitalen Coach an die Hand geben. Die Blended-Learning-Lösung unterstützt sie dabei, auch nach virtuellen Soft-Skill-Trainings dranzubleiben und neues Wissen erfolgreich im Alltag anzuwenden.

Der Coach hilft den Teilnehmern im richtigen Moment, ihre Ziele im Alltag umzusetzen. Ein Mitarbeiter möchte seinem Team regelmäßig Feedback geben? Dann wählt er im digitalen Coach das entsprechende Lernziel und erhält jeweils vor seinen Teammeetings den Impuls, seinem Team nach dem gelernten Schema Feedback zu geben.

Den Lernfortschritt dokumentieren die Nutzer gleich in der App und werden so zusätzlich ermuntert, an ihren Zielen zu arbeiten. Sie erhalten unmittelbares Feedback über ihren Lernfortschritt und so schleicht sich nach und nach Veränderung ein: Das virtuelle Soft-Skill-Training hat einen Impact auf das reale Leben, auch, wenn Teams im Home Office zusammenarbeiten.

Personalentwickler messen Trainingserfolg

Für Personalentwickler hat Blended Learning auch einen persönlichen Vorteil. Sie erhalten anonymisierte Daten darüber, welche Lernziele die Teilnehmer ausgewählt haben und wie lange sie an diesen gearbeitet haben. Das gibt ihnen erstmals die Möglichkeit, den Erfolg ihrer Personalentwicklungsmaßnahmen anhand von Zahlen nachzuweisen und die Programme entsprechend dem Bedarf von Mitarbeitern und Unternehmen zu entwickeln und zu verbessern.

Virtuelle Soft-Skill-Trainings werden mit gezieltem Training on-the-job nachhaltig wirksam. Die everskill-App ist in wenigen Klicks einsatzbereit und unterstützt Ihre Mitarbeiter dabei, sich auch im Home Office zu entwickeln.

Auf diese Weise profitieren alle vom digitalen Coach in der Personalentwicklung: Mitarbeiter, Unternehmen und Sie selbst als Personalentwickler oder Trainer.

 

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