Corporate Learning wird synonym zu Personalentwicklung verwendet und meint die Weiterentwicklung der Mitarbeiter in fachlich-professioneller und persönlicher Hinsicht.

 

Was ist Corporate Learning?

Corporate Learning beinhaltet alle Angebote und Prozesse der betrieblichen Weiterbildung und die Lernkultur, in der sich die Mitarbeiter in einem Unternehmen weiterentwickeln.

 

Ziel und Methoden von Corporate Learning

Damit ein Unternehmen wachsen kann, muss es seine Mitarbeiter ständig aus- und weiterbilden, sowohl in fachlichen Themen als auch in Soft Skills wie Führungsverhalten, Resilienz, Kommunikation oder Projektmanagement.

Im Zentrum des Corporate Learnings stehen immer Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch. Die Methoden umfassen etwa Trainings und Seminare, Learning Management Systeme (LMS), gezielten informellen Wissensaustausch, interne Wikis und virtuelle Kurse.

Das Ziel von Personalentwicklung ist, durch gemeinsames und lebenslanges Lernen der Mitarbeiter diese zu befähigen, die Unternehmensziele zu erreichen. Als strategischer Partner der Unternehmensführung leisten Personalentwickler einen kritischen Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Vom Corporate Learning zur Learning Company

Dafür integrieren Personalentwickler das Lernen ins Tagesgeschäft und beachten, dass sich das Themenfeld Lernen selbst permanent entwickelt.

Aber es geht beim Corporate Learning nicht nur darum, Arbeitnehmer produktiver zu machen. Die Grundlage erfolgreicher betrieblicher Weiterbildung sind ein Umfeld und eine Kultur in denen die Mitarbeiter zum einen bereit sind zu lernen und ihnen das zum anderen auch ermöglicht wird. Das HR Exchange Network nennt fünf Punkte erfolgreichen Corporate Learnings:

5 Schritte der Corporate Learning Strategy

1. Ziele

Personalentwickler richten die Lernziele der Mitarbeiter auf den Unternehmenserfolg aus. Die Lerninhalte umfassen insbesondere notwendige Schulungen z.B. im Bereich Company Policy und Compliance, fachliche Schulungen im technischen Bereich, sowie Soft Skills wie Führungskräftetraining, Kommunikationsschulungen und Achtsamkeitsseminare.

2. Inhalte

Personalentwickler legen die Lerninhalte fest und entscheiden, welches Material dem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wird. Meist richten sie die Inhalte an den bereits vorhandenen Fachkenntnissen aus, oder an der Position des Mitarbeiters innerhalb der Unternehmenshierarchie. Die Inhalte sind relevant, leicht zugänglich und idealerweise abwechslungsreich. Jeder Mitarbeiter sollte in seinem Tempo lernen können.

3. Technologie

Personalentwickler haben vielfältige Möglichkeiten, die Weiterbildung von Mitarbeitern zu gestalten. Es gibt verschiedene Vermittlungsmethoden wie Präsenztrainings, Microlearning, E-Learnings oder einer Kombination von allem in Form einer Blended-Learning-Lösung. Des Weiteren gibt es unterschiedliche Lernkanäle, wie Text, Video, Virtual Reality etc.

4. Praxisrelevanz

Bei der Praxisrelevanz geht darum, dass Mitarbeiter Gelegenheit haben müssen, ihr neues Wissen anzuwenden. Die Praxisrelevanz der Trainingsinhalte stellt sicher, dass die Mitarbeiter mit dem Wissen zum Unternehmenserfolg beitragen können.

5. Lerntransfer

Corporate Learning sorgt außerdem dafür, dass Mitarbeiter ihr Wissen aus Weiterbildungsmaßnahmen erhalten und es in die Praxis übertragen. Ohne gezielten Lerntransfer geraten Trainingsinhalte schnell in Vergessenheit. Weder Mitarbeiter noch Unternehmen profitieren dann von der Weiterbildung.

Dicht an Mitarbeitern und C-Level

Die Personalentwicklung ist idealerweise immer dicht sowohl an der Unternehmensführung als auch an den Mitarbeitern. Indem sie als strategischer Partner des Managements agiert, sichert sie sich dessen Zustimmung und Unterstützung. Feedback der Mitarbeiter – also der Lernenden, ihrer Zielgruppe – ermöglicht es, Lerninhalte und Lernziele zu reflektieren und laufend auf die Unternehmensziele auszurichten.

 

Bleiben Sie an Ihren Lernzielen dran und unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter dabei, Trainingsinhalte im Alltag einzusetzen:

 

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