Netflix ist ein sehr erfolgreiches Unternehmen und gilt gerade auch in Sachen Unternehmenskultur vielen als Vorbild. Wenn es jedoch nicht um das Unternehmen, sondern um das Produkt geht, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Das haben Anna Milaknis und Daniel Schmelzer bei everskill taucht tief am 30. September 2021 getan.
 

Was macht gute Trainings aus?

Ein Training ist gut, wenn es den Teilnehmern gefallen hat und sie es weiterempfehlen. So wie eine gute Netflix-Serie eben.

Oder?

Das reicht nicht, waren sich Anna und Daniel einig. Ja, Training soll und darf Spaß machen, denn nur motivierte Teilnehmer sind bei der Sache und bereit, etwas zu lernen.

Doch zum reinen Konsum sollte das Training nicht reduziert werden.

Transfer beginnt im Training

Ein Training ist dann erfolgreich, wenn es Teilnehmern im Nachgang gelingt, Inhalte in den Alltag zu integrieren. Das ist unmöglich, wenn die Teilnehmer diese Inhalte nur „konsumieren“ – also einmal hören, wie die Geschichte einer Netflix-Serien, und dann wieder vergessen.

Für den langfristigen Trainingserfolg ist es wichtig, dass Teilnehmer mit den Inhalten arbeiten – nach dem Training. Der Grundstein dafür wird jedoch idealerweise schon im Training gelegt, gemeinsam von Teilnehmern und Trainern.

Skizze Trainingstransfer

Transfer beginnt im Training

Was können Personalentwickler tun, um schon im Training beste Bedingungen für erfolgreiche Praxisanwendung zu schaffen?

Anna und Daniel haben ein ganzes Bündel an Themen präsentiert, die Teilnehmer zwar erst nach dem Training umsetzen, aber schon im Training vorbereiten:

  • Likeness:
    Die Teilnehmer müssen ihr Ziel kennen. Was ist das Abbild dessen, was sie erreichen wollen – und warum?
  • Follow-up-Trainings:
    Erfahrungsgemäß funktioniert das umso besser, je konkreter die Teams das Follow-up planen – beispielsweise, indem sie direkt einen nächsten Termin für den Austausch festlegen.
  • Trainingsplan:
    Wichtig für den Erfolg ist, dass jeder Teilnehmer weiß, was sein nächster Schritt ist, wenn er den Trainingsraum verlässt. Wer sich erst nach dem Training fragt, wie es nun weitergeht, hat es ungleich schwerer.

 

Trainings sind dann erfolgreich, wenn es Teilnehmern gelingt, etwas daraus in ihrem Alltag anzuwenden und sich weiter zu entwickeln.

Damit das gelingt, dürfen und sollen Trainings auch Spaß machen – ein bisschen Netflix ist also okay, wenn es um die Gestaltung von Trainings ist.

Der digitale Transfercoach von everskill unterstützt Ihre Teilnehmer beim Praxistransfer und hilft ihnen, nachhaltig erfolgreich zu sein. Probieren Sie es einfach selbst aus: 

 

everskill kostenlos testen