Im ersten Clip sprechen Dr. Daniel Schmelzer und Tobias Stetter darüber, dass die Kunst für TrainingsarchitektInnen darin besteht, Buzzwords vom tatsächlichen Lernbedarf der Organisation zu trennen. 

Daher besprechen die beiden die Antworten auf die Frage: "Wie treffe ich den Lernbedarf meiner Zielgruppe?":

  •  Lernbedarf der Gruppe identifizieren
  •  Früh einen Prototypen bauen

Warum ist es für TrainingsarchitektInnen eine Herausforderung, den Bedarf der Zielgruppe zu identifizieren?

Wir müssen sehr darauf achten, dass wir nicht den zweiten Schritt vor dem ersten gehen; dass wir nicht erst lernen den perfekten Sprungaufschlag im Tennis zu spielen bevor wir den Schläger nicht richtig halten.

Dr. Daniel Schmelzer und Tobias Stetter besprechen in ihrem Video daher folgende Punkte:

  •  Unterscheidet zwischen Lernwunsch und Lernbedarf
  •  Findet heraus, welche Resultate Ihre Orgnisation benötigt
  •  Lernbedarf = was Ihre Zielgruppe heute benötigt um die Resultate ihrer Position zu erreichen

Wir sprechen allen von Resultaten. Egal ob es um Produktion, Vertrieb oder Recruiting geht. Auch im Trainingsdesign sollten die am Ende zu erreichenden Resultate im Fokus stehen.

Im Video sprechen Dr. Daniel Schmelzer und Tobias Stetter darüber, wie ein Trainingsdesign basierend auf dem Modell von Kirkpatrick wirklich auf Resultate ausgerichtet werden kann; und welche Rolle Verhaltensweisen dabei spielen.

  • Ein Training muss darauf fokussiert sein, welche Resultate im Business erzielt werden sollen
  • Neue Verhaltensweisen im Training lernen
  • Neue Verhaltensweisen im Alltag trainieren
  • Messen, ob das Resultat wirklich erreicht wird

Alle sprechen von Design Thinking und Rapid Prototyping. Im Trainingskontext wird dies jedoch noch selten angewendet. 

Warum sollte sich das ändern?

  • Wir verstehen ob etwas funktioniert, wenn wir es getestet haben.
  • Aufgrund des "nicht-materiellen" Outputs kann vor allem HR schnell testen.
  • Eine Fokusgruppe erzählt lediglich einen hypothetischen Zustand im Konjunktiv und bildet nicht die Realität ab.

Dr. Daniel Schmelzer und Tobias Stetter diskutieren daher folgende Fragen:

  • Wie hilft ein Prototyp, den Lernbedarf der Zielgruppe zu treffen?
  • Wie sieht ein Prototyp für ein Training konkret aus?

Heute wird alles gemessen - von den täglichen Schritten, über den Herzschlag zum Storyoutput der IT.
Auch als TrainingsarchitektIn müssen wir überprüfen können, ob unser Prototyp erfolgreich ist.

Dr. Daniel Schmelzer und Tobias Stetter besprechen daher Methoden, die messen, ob der Prototyp erfolgreich ist:

  • Interviews mit den Trainingsteilnehmern durchführen um im Detail zu verstehen, was funktioniert hat und was nicht
  • Fragebögen um quantitativ zu messen, welche Elemente den Teilnehmern geholfen haben
  • Konkret fragen, was die Teilnehmer im Alltag wirklich umgesetzt haben.

Nicht jede TrainingsarchitektIn designed ein neues Programm. Die meisten von Ihnen versuchen am offenen Herzen zu operieren. Wie können wir auch dort herausfinden, ob wir den Lernbedarf treffen?

  • Ein Happy-Sheet nach dem Training fragt die Stimmung ab.
  • Eine Umfrage direkt nach dem Training erhebt ob die TrainerIn charismatisch war und nicht, ob das Training geholfen hat.

Dr. Daniel Schmelzer und Tobias Stetter erarbeiten in ihrem Gespräch zusätzlich folgende Punkte:

  • Stellen Sie den ersten Fragebogen 2-3 Tage nach dem Training.
  • Fragen Sie 4 Wochen nach dem Training welche Verhaltensweisen die Teilnehmer angewendet haben.
  • Fragen Sie, wie diese neuen Verhaltensweisen im Alltag helfen.