Die Art und Weise wie wir lernen und uns weiterentwickeln wandelt sich momentan rasanter denn je. Einerseits verschlingen wir noch immer Fach- und Sachbücher, andererseits setzen wir uns die Augmented Reality Brille auf und tauchen in eine Flugzeugsimulation ein, um die neuesten Pilotentechniken zu lernen.

Die LEARNTEC 2020 präsentiert auch dieses Jahr wieder die neuesten Technologien, die unser Lernen in der neuen Dekade revolutionieren werden. Um bestens informiert auf der LEARNTEC mitreden zu können, stellen wir Ihnen die 5 Top Trends aus der Welt des Lernens vor.

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1. Learning Analytics

Analytics hier – Analytics da. Heutzutage werden sämtliche Prozesse eines Unternehmens festgehalten und analysiert. Mithilfe der Datensätze können eindeutige Aussagen über Erfolg und Misserfolg einer Organisation getroffen werden.

Im L&D ist diese Methode noch eine Seltenheit; manchmal werden E-Learning-Durchlaufquoten erfasst und ausgewertet. Learning Analytics geht jedoch sehr viel tiefer. Daten, wie zum Beispiel von Teilnehmern gesetzte inhaltliche Schwerpunkte, Umsetzungsquoten, die Häufigkeit des Austausches in der Gruppe oder Metadaten über gestellte Fragen werden analysiert. Auf Grundlage dieser Daten werden Prognosen über zukünftige Schwerpunkte für die Entwicklung der Mitarbeiter getroffen. So können Personalentwicklungsmaßnahmen optimiert werden. Langfristig müssen Learning Analytics jedoch helfen um die übergeordneten KPIs der Organisation, wie z.B. den Umsatz, zu verbessern.

Beispiel:

Ein Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt den Umsatz um einen bestimmten Prozentsatz zu steigern. Um diesem Ziel näher zu kommen, nimmt das Vertriebsteam an einem Verkaufstraining teil. Mit Learning Analytics kann herausgefunden werden, mit welchen Lernzielen die Mitarbeiter noch kämpfen. So kann ein präziserer Schwerpunkt im Training gesetzt werden und das Training wird auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst.


2. Chatbots

Mithilfe von Chatbots wird Kommunikation leichter und schneller. Anstatt mit Menschen über Verständnisprobleme der Lerninhalte oder Fragen zu einem Produkt zu diskutieren, übernimmt die Kommunikation ein Roboter, der Chatbot. In Verbindung mit künstlicher Intelligenz erreicht das ein ganz neues Level. Chatbots lernen die Probleme von Menschen zu erkennen und ihnen die richtige Lösung auszugeben. Lehrer und Trainer werden entlastet und auch im Business erleichtert die Roboterkommunikation den Alltag. Vor allem beim Erlernen von inhaltlichen Themen erfreuen sich Chatbots immer größerer Beliebtheit.

Beispiel:

Stellen Sie sich vor, dass ein Student auf eine bestimmte Funktion von Adobe Photoshop angewiesen ist. Er benötigt dringend eine Antwort, um sein Projekt abzuschließen.

Dieser Student könnte eine Nachricht an einen Chatbot senden, der dann das Programm durchsucht und kurz darauf, die am besten geeignete Antwort sendet. Zum Lernassistenten wird der Chatbot dann, wenn er dem Lernen direkt vorschlägt, wie er seine Arbeit noch weiter verbessern kann.

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3. AR in der Berufsausbildung

Mit Argumented Reality können kann die Realität mit virtuellen Objekten angereichert werden, die physisch nur schwer in die Ausbildung zu integrieren sind. Das Potenzial dieser Technologien ist dabei noch längst nicht ausgeschöpft. Momentan wird AR hauptsächlich zu Schulungszwecken und in der Berufsausbildung eingesetzt. Vor allem High Hazard Unternehmen, wie Krankenhäuser und Airlines, oder Unternehmen mit der Notwendigkeit der Ausbildung an großen Industriegütern, setzen AR ein.

Beispiel:

Ein sehr gutes Beispiel für den sinnvollen Einsatz von AR ist die Deutsche Bahn. Jeder, der Bahn fährt, weiß, wie anfällig das deutsche Schienennetz ist. Mithilfe von AR können Defekte an Weichen simuliert werden und vor allem deren Behebung trainiert werden ohne, dass erst ein Zug Verspätung hat.

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4. Serious Games

Bei Serious Games kommt der Spaß an zweiter Stelle. Im primären Fokus liegt stattdessen das Vermitteln von Lerninhalten. Durch diesen pädagogischen Ansatz entstehen Motivation und Engagement mit dem Einsatz von Spielelementen und Videospielen. Das Konzept der Serious Games basiert auf der Tatsache, dass Menschen schneller und nachhaltiger lernen, wenn sie Spaß haben beim Lernen.

Beispiel:

Claudia Johnston, Expertin im Bereich Krankenpflege, entwickelte „Pulse“, welches die Notfallaufnahme in einem Krankenhaus simuliert. Die Spieler müssen die Erkrankungen der einzelnen Patienten erkennen, den schwersten Erkrankungen Priorität einräumen und geeignete Maßnahmen ergreifen. Mit diesem Videospiel lernen angehende KrankenpflegerInnen, wie sie im Alltag mit Notfallsituationen umgehen sollen.


5. Blended Learning

Blended Learning überzeugt durch das Aufbrechen der traditionellen Strukturen von Präsenztrainings. Vor allem Softskill Trainings leiden häufig an der sehr geringen Transferrate nach den Trainings. Nur wenig wird davon im Alltag angewendet. Blended Learning bietet die Möglichkeit, das Präsenztraining digital zu verlängern und so die Anwendung im Alltag sicherzustellen.

Beispiel:

Wir von everskill sind überzeugt von der Bedeutung von Präsenztrainings. Der persönliche Austausch ist vor allem bei Soft Skill Seminaren elementar. Beispielsweise unterstützt everskill den Executive MBA der TU München. Die Teilnehmer erhalten im Präsenztermin die wichtigsten Impulse dazu zu einem besseren Führungsstil. Everskill unterstützt die Teilnehmer im Nachgang dabei, die neu gelernten Führungstechniken im Alltag umzusetzen.

Wenn Sie die 5 Trends persönlich hautnah in Karlsruhe erleben möchten, sichern Sie sich hier Ihr kostenloses Ticket. Wir laden Sie gerne ein!